Nützliche Tipps
2009. 03. 06.
Bevor Du etwas in den falschen Hals kriegst: Sich auf das Energiesparen umzustellen ist nicht gleichbedeutend damit, auf den gewohnten Komfort verzichten oder Hunderttausende Forint investieren zu müssen. Indem Du ein paar einfache, gute Ratschläge einhältst, kannst Du die Nebenkosten in Deiner Wohnung bereits erheblich reduzieren.

1 )  Beim Kochen
sollte die Flamme (bei Gasherden) nicht über die Kante des Kochtopfes hinausreichen, weil diese Flamme nicht mehr dem Kochen dient und die überschüssige Wärme auf diese Weise an die Umwelt verloren geht,
 
solltest Du nach Möglichkeit den Kochtopf abdecken (der Einsatz von Schnellkochtöpfen oder Töpfen mit verstärktem Boden ist noch vorteilhafter), weil ein Großteil des freigesetzten Dampfes verlorene Energie darstellt. Wenn Du Deine Speisen unter dem Topfdeckel kochst, erreichst Du binnen kürzerer Zeit oder mit weniger Energie das gleiche Ergebnis,
 
solltest Du den Backofen nur im Bedarfsfall öffnen, weil Du für den Ersatz der Wärmeverluste aufgrund des Öffnens bzw. für die Wiederherstellung der gewünschten Wärmestufe noch mehr Energie benötigst,
 
kannst Du den Backofen ein paar Minuten vor dem Ende des Backvorgangs ausschalten, da er noch eine geraume Zeit lang auch nach dem Abschalten die entsprechende Temperatur hält.

2 ) Die Spülmaschine gehört zu den großen Stromfressern in unseren Heimen, mit einem Anteil an der Stromrechnung von ca. 20%. Wenn du einen Spülautomaten hast, solltest Du berücksichtigen, dass dieser genauso viel Energie schluckt, wenn er restlos gefüllt ist, wie im halbleeren Gang – wenn Du diesen also nicht richtig auffüllst, verschwendest Du Energie. Nur bei besonders verschmutzten Küchengeräten (z.B. Töpfen oder Pfannen) solltest Du die Intensivtaste nutzen.
Der Einsatz von Spülautomaten empfiehlt sich in den Abendstunden, weil dann die Energiepreise niedriger liegen.
3 )  Der zweite Energiefresser in der Küche ist der Kühlschrank. Dazu muss man wissen, dass dieser annähernd 25% der Haushaltsenergie verspeist.
 
Öffne den Kühlschrank nur bei Bedarf und auch nur für kurze Zeit! Bei richtiger Nutzung kannst Du ca. 20% des Energieverbrauchs Deines Kühlschranks einsparen.
 
Achte darauf, dass sich der Kühlschrank mindestens in 10 cm Entfernung von der Wand und weit entfernt von Wärmequellen wie Herd oder Heizkörper befinden sollte.
Stelle keine warmen Gerichte in den Kühlschrank!
 
Auch durch die mittlere Einstellung des Thermostats (auf 5-7 °C) kannst Du Energie einsparen.
 
Mit entsprechender Wartung kannst Du ebenfalls Energie sparen. Überprüfe dazu die Dichtung an der Kühlschranktür. Sollte sich ein Eispanzer bilden, darf der nie stärker als 3 Millimeter werden, weil dadurch der Energiebedarf des Kühlschranks leicht um 30% zunehmen kann. Im Notfall taue den Kühlschrank lieber ab und reinige ihn gründlich, bevor Du ihn wieder in Betrieb nimmst.
 
5 ) Küchenarmaturen;
Montiere auch hier einen Airforce One-Strahlregler mit Wasser/Luft-Mischung! Damit kannst Du bis zu 50% Wasser und obendrein einen Teil der Energie sparen, die zum Erwärmen des Wassers benötigt würde.
 
Kontrolliere die Dichtungen und behebe ein eventuelles Tropfen. Ein tropfender Wasserhahn kann – ebenfalls unbemerkt – täglich 40-120 Liter und monatlich bis zu 3 m³ Wasser verschwenden.
 
Ein geöffneter Wasserhahn verbraucht annähernd 15-20 Liter pro Minute (selbst mit Airforce One-Strahlregler sind es noch 5-6 Liter Wasser), also lass das Wasser nicht laufen, wenn Du zwischenzeitlich andere Dinge in der Küche zu tun hast.
 
Beim Abwaschen solltest Du grobe Verschmutzungen nicht bei fließendem Wasser vom Geschirr abzuspülen versuchen. Zum einen ist die Reinigung so mühseliger, zum anderen verschwendest Du viel Wasser! Stattdessen solltest Du solches Geschirr für ein paar Minuten einweichen und das fließende Wasser für ein schnelles Spülen nutzen, um auf diese Weise Dein Geschirr ohne viel Aufheben abzuwaschen!
 
Lass den Wasserhahn nicht geöffnet, um kaltes Wasser zu bekommen (hauptsächlich im Sommer), sondern füll das fließende Wasser besser in eine Kanne oder in Flaschen ab und stelle diese in den Kühlschrank! So wirst Du immer erfrischendes Trinkwasser ohne Verluste zur Verfügung haben.
 
Wenn Du die Küchenabfälle nicht sammelst, lass den Abflussfilter im Spülbecken und entleere die Essenreste und sonstigen Verschmutzungen in den Mülleimer! Essenreste können den Abfluss verstopfen und verschmutzen die Umwelt.


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